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Franz - Potenzialentdecker und Mutigmacher

Meine Natur ist das Machen, Konstruieren und Gestalten - meine Liebe die Abwechslung und das Abenteuer. Das Leben in die eigene Hand zu nehmen, sich selbst zu verwirklichen und Potenziale zu nutzen - darin liegt für mich eine grosse Freiheit. Mit dieser Verantwortung aber auch ab und zu hinzufallen, an Grenzen zu stossen, diese zu überwinden und neue Wege zu finden - das ist für mich tiefster Lebenssinn.

Deshalb unterstütze ich Menschen in heiklen Situationen und schwierigen Lebensphasen ihr Potenzial optimal zu Nutzen und selbstbestimmt ihren eigenen Weg zu gehen.

Kafi mit Franz

Treff mich in einem meiner Lieblingslokale, ich nehme mir gerne Zeit für dich! Dabei können wir uns unverbindlich und locker einfach mal über dein Thema unterhalten.

Eine Tasse mit einem frischen Cappucciono steht auf einem Tisch.

Meine Coaching-Ausbildungen

Oktober 2016 - April 2021

Master of Science in Mentalcoaching (MSc.), Universität Salzburg / Mentalcollege Bregenz

  • berufsbegleitender Studienlehrgang mit supervisorisch betreuter Praxiskundenarbeit

  • empirische Studie (Masterthesis) über die Auswirkungen der mentalen Intervention "Ressourcenlokalisation" auf das Stressempfinden von Beamten polizeilicher Spezialeinheiten vor Zugriffen

September 2014 - Februar 2015

Dipl. Mental- & Stresscoach, Bildungszentrum Living Sense

November 2013 - April 2014

Cert. Integral Coach, Bildungszentrum Living Sense

November 2011

Einführungskurs in die psychologische Nothilfe, Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS)

Meine Überzeugungen & Werte

Ich glaube, dass es jeder Mensch verdient hat, sein Potenzial zu entfalten und dazu auch für sich selbst Verantwortung übernehmen muss.

Ich bin überzeugt, dass man den Menschen in seinem Erleben und Verhalten nur durch wertfreie Berücksichtigung seiner Lebensgeschichte und im Kontext seiner aktuellen Lebenssituation wirklich verstehen kann.

Ich respektiere Menschen unabhängig ihrer kulturellen Herkunft, ihres Geschlechts, sexuellen Neigung, körperlichen Merkmale, Berufs oder ihres gesellschaftlichen Status.

Ich entscheide selbst, ob und wie ich Erwartungen von anderen und gesellschaftlichen Normen folgen will.

Ich mache Fehler, manche auch mehrmals - und ich versuche aus ihnen zu lernen.

Meine wichtigsten Werte sind; Freiheit, Wachstum, Bewegung, Sinnlichkeit, Akzeptanz, Klarheit und Liebe.

Meine Berufserfahrung

August 2023

stresskompetenz.ch - das neue Praxiskonzept

  • Einführung des multimodalen Ansatzes

  • Kooperation mit Stephanie Eggimann

  • Neueröffnung der Praxis in St. Gallen​

  • Entwicklung Seminarangebot

Januar 2019 - Juli 2023

Franz Manser Mental-Coach / mindset-training.ch

  • Aufbau der Selbständigkeit mit Schwerpunkt Mentalcoaching und -training für Einzelpersonen mit Praxis in Roggwil TG

  • Betreuung von Weiterbildungsprojekten im Mandatsverhältnis

  • 2022 zweiter Praxisstandort in Wädenswil ZH

Teilzeit-Jobs während Aufbau meiner Selbständigkeit

  • Odermatt Transporte AG, Abtwil, Zügelteam

  • Bolgen Plaza, Davos, Barkeeper Aussenbar (Winter)

  • Veranda, Arbon, Servicemitarbeiter (Sommer)

  • Wädi-Brau-Huus, Wädenswil, Serviceaushilfe

  • Neuhof Bachs, Catering-Aushilfe

Juni 2015 - Dezember 2018

Percoms AG, St.Gallen

  • Trainer für Weiterbildungen im Bereich Kommunikation, Deeskalation und Stressbewältigung für Behörden

  • CZV-Kurse für Chauffeure im öffentlichen Verkehr

  • Coaching mit Schwerpunkt Führung / Work-Life

  • Konzeption und Ausarbeitung von Weiterbildungen

  • Planung von Marketingmassnahmen, Vertriebstätigkeit

  • Mitarbeit bei Assessmentcenter

Oktober 2003 - Mai 2015

Kantonspolizei St.Gallen​

Nach absolvierter Polizeischule verrichtete ich in Haupttätigkeit Dienst in verschiedenen Dienststellen der Regionalpolizei. In Nebenfunktion war ich tätig als:

  • Schichtführer (Einsatzleiter auf Stufe Dienstgruppe)

  • Grenadier und Gruppenführer in der Spezialeinheit

  • Taktik- und Schiessausbildner für Polizeischule, Korps und Spezialeinheit

  • Fachoffizier im militärischen Schutzdetachement Bundesrat (SDBR)

  • Peers

  • Beweissicherungs- und Festnahmeelement (BFE)

  • Gruppenführer im Ordnungsdienst

September 2002 - September 2002

Securitas AG, St.Gallen

  • Sicherheitskraft im Bereich Verkehrs- und Ordnungsdienst

  • Logistik, Beschaffung & Unterhalt Einsatzmaterial

Dezember 2001 - August 2002

Riederer Heizungen, Abtwil

  • Heizungsmonteur

  • Administration

Februar 2001 - Oktober 2001

Rekrutenschule / Unteroffiziersschule​

  • Mech Inf, Bière (VD)

August 2000 - Februar 2001

Verkehrsüberwachung, St.Gallen (60 %)​

  • Sicherheitskraft im Bereich Verkehrs- und Ordnungsdienst

Hans Huber Holzbau, Wittenbach (40 %)​

  • Zimmermann und Bauschreiner

August 1997 - Juli 2000

Jegle & Streule AG, Wittenbach​

  • Lehre als Zimmermann

Securitas AG, St.Gallen​

  • Nebenjob als Sicherheitskraft im Bereich Veranstaltungen, Eintrittskontrollen, Bewachungsdienste

Ein Getreidefeld mit einem Bauernhof im Hintergrund. Auf diesem Hof in Wittenbach (Kanton St. Gallen) ist Franz Manser aufgewachsen.

Meine Kindheit

Ich bin als jüngstes von vier Kindern in einfachen Verhältnissen auf einem abgelegenen Bauernhof in Wittenbach aufgewachsen. Meine Schwester war von Geburt an geistig behindert, was das Familienleben prägte. Nebst der Arbeit auf dem Hof blieb für mich genügend Freiraum fürs Spielen. Ich empfand es als eine kleine, heile Welt.

Der Aussenwelt begegnete ich meist an den sonntäglichen Kirchengängen, regelmässigen Verwandtschaftsbesuchen im Appenzellerland oder mit kürzeren Tagesausflügen in der nahen Region.

Ich war ein scheuer, sensibler und unsicherer Bub und auf die Schulzeit überhaupt nicht vorbereitet. Was dazu führte, dass ich mich bis in die Oberstufe schwer integrierte. Das tägliche Leben in der Gruppe war für mich Dauerstress, was vermutlich nach Aussen nicht so wahrgenommen wurde. Zeit, das erlebte zu verarbeiten, für mich zu analysieren und neue Lösungen oder Strategien zu entwickeln, hatte ich jeweils auf dem langen Schulweg.

Meinen Zufluchtsort fand ich im Wald. Dort konnte ich stundenlang allein oder mit meinem besten Freund durch die Wälder streifen, Feuer machen und Hütten bauen. Im Wald konnte ich so sein, wie ich war. Es gab keine Normen, Zwänge, Manipulationen oder Gruppendynamik – nur die reine, ehrliche Natur. Diese Verbundenheit gibt mir bis heute noch den nötigen Halt, wenn mich das Leben im Hier und Jetzt wieder besonders fordert.

Schicksalsschläge

Als ich 7 Jahre alt war, verunfallte mein Schulfreund / Nachbarsbub auf dem Schulweg tödlich. Wenige Jahre nach dem seine jüngere Schwester bei einem landwirtschaftlichen Unfall ums Leben kam. Dies war für mich die erste nahe Verlusterfahrung.

Mit 10 Jahren verunglückte mein damals 19-jähriger Bruder schwer mit dem Motorrad. Er lag lange im Koma, wobei eine Zeit lang nicht klar war, ob er überleben wird. Nach einem langen und harten Weg der Genesung, kann er heute zwar beeinträchtigt, aber selbständig sein Leben führen.

Erkenntnisse

Erst rückwirkend wurde mir bewusst, wie stark diese Schicksalsschläge von seelischer Belastung waren. Auf einem Hofbetrieb weiterhin funktionieren müssen, nicht auffallen, die eigenen Probleme beiseiteschieben, mich anpassen. Denn schliesslich wollte ich meine Eltern damit nicht noch zusätzlich Belasten.

Dadurch kamen Muster zustande, dass ich meine Bedürfnisse verdrängte und mich nach den Erwartungen anderer richtete. Ein destruktiver Mechanismus, welcher mich nicht zu einem selbstsicheren, selbstbewussten Jugendlichen formte.

Jugendzeit

Mit all meinen erlernten Verhaltensmuster landete ich in der Berufswelt. Die Ausbildung zum Zimmermann war damals naheliegend. Die Verbundenheit zum Holz und dann der Lehrbetrieb welcher in nächster Distanz lag.

Die körperliche Arbeit mit Holz gefiel mir, doch das raue, empathielose und negativ behaftete Teamgefüge bereitete mir Mühe. Ich biss trotz allem bis zum erfolgreichen Lehrabschluss durch. Jedoch begann ich schon während der Lehrzeit nebenamtlich als Securitas zu arbeiten. Dabei erkannte ich schnell, dass dort meine feinen Antennen mit den Mitmenschen nützlich waren. Kollegen und Vorgesetzte begegneten mir wohlgesinnt und sahen meine gemeinten Schwächen als meine Stärken und förderten diese. Damit war eine wichtige Weiche für meine spätere Berufswahl gestellt – die Arbeit mit Menschen.

Ein Schiff im Hafen ist sicher, 

doch dafür werden Schiffe nicht gebaut.

(John Augustus Shedd)

In meiner Coachingarbeit habe ich mich auf die Arbeit am Selbstkonzept, der Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstsicherheit spezialisiert.

Die Entwicklung des Selbst ist meine Leidenschaft, da ich eine wichtige Schlüsselfunktion darin sehe, um ein erfülltes und gelingendes Leben zu führen.

Ich bin der Meinung, dass es in unserer schnelllebigen und digitalisierten Welt reife und starke Menschen braucht, welche mit ihren Bedürfnissen und Werten im Klaren sind. Ich unterstütze Menschen darin, ihre eigene Gefühlswelt wahrzunehmen und diese in ihre Lebensführung zu integrieren.

Denn ich glaube, wenn Menschen lernen nicht nur aus dem Kopf zu reagieren, können sie ein tiefes Vertrauen in sich selbst entwickeln. Dadurch fällt es uns leichter mit diesen rasch ändernden Lebens- oder Arbeitsbedingungen und den Belastungen des Alltags umzugehen. Was daraus erzielt, dass wir bodenständiger, erfolgreicher und entspannter unser Leben wahrnehmen können.

 

Und genau dafür leiste ich meinen Beitrag als Coach.

Franz

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